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THAT´S THE WAY IT IS – 1000 Kilometer haben sich gelohnt

(ein Erlebnisbericht von Claudi)

Soll ich, oder soll ich nicht?", lautete die Frage als ich erfuhr, dass Hartmut eine Solo-Tour bestreiten würde. "Ja, ich soll zu einem Konzert hinfahren", lautete meine mir selbst gegebene Antwort. Doch es gab ein Problem: "Wo wollte ich hinfahren?" Wenn man so wie ich in Nordhessen lebt, dann ist man es gewohnt, dass die meisten guten Dinge an einem vorüberziehen. Und dass, obwohl Kassel doch fast in der Mitte Deutschlands liegt. Ich entschied mich für Bielefeld. Doch dann kam die Erleuchtung. "Hey, du hast eine Freundin in München. Die steht auf PUR. Und in München startet Hartmut seine Solo-Tour !" Also, Freundin in München angerufen, alles geklärt. 

Mittwochs ging´s los. Was ein Glück, dass es für eine vom Examen gestresste Studentin wie mich bei der Bahn gerade ein Frühlings-Spezial gab. Naja, 78 Euro Gesamtkosten. "Besser als nix", hab ich mir gesagt. Die knapp 500 Kilometer lange Hinreise verlief ruhig. Donnerstagmorgen – der Tag des Konzerts. Ich war ruhig, hatte wenig Erwartungen, hatte ich doch schon so viele PUR-Konzerte erlebt. Um 18 Uhr ging´s mit der U- und S-Bahn los zur Elserhalle. Ein Grinsen kam in mein Gesicht: "Schau, fast alles nur Frauen." Die kleine Halle zu sehen erinnerte mich an die Anfänge meiner PUR-Leidenschaft.

Da sah´s so ähnlich aus und war mir viel angenehmer in Erinnerung geblieben als die zuletzt großen Hallen, wie die Arena AufSchalke. Meine Freundin und ich fanden einen Platz in der zweiten Reihe. Schon als die zwei Jung´s von Fools Garden auf die Bühne kamen, war mir klar. "Hier, das wird etwas Besonders!" Da jedes laut gerufene Wort zuhören gewesen wäre, musste ich mich das ein oder andere Mal ganzschön zusammenreißen um keine dummen Sprüche loszulassen.

Die Fools sahen nämlich noch ganz schön versoffen aus. Dafür heizten sie schon mächtig ein. Als Hartmut dann um kurz vor 21 Uhr die Bühne betrat, ging´s richtig los. "Geile Atmosphäre", ging es mir durch den Kopf "bei meinem letzten Konzert waren 80000 Zuschauer, hier vielleicht 800." Hartmut war richtig nervös, dass ihm das Mikro nicht aus der Hand fiel, das grenzte schon an Glück, so zitterten seine Hände. Ein breites Grinsen huschte über mein Gesicht, als er anprangerte, dass es in der Elserhalle hinter der Bühne nur ein Klo geben würde. Bei chronisch nervösen Menschen wie ihm gar nicht gut. Dann fing mich die Musik. Nie hätte ich gedacht, dass Hartmut so rocken kann. Die Songs kamen viel härter rüber als auf der CD – einfach gut. Dazwischen Tom Petty und Beatles – einfach genial. Nubya – einfach saustark. Skunk – einfach unbeschreiblich.

Das Drum-Solo war ein Genuss. Fast hätte ich noch einen Stick gefangen, doch das Ding prallte von meinem Finger ab und landete unerreichbar. Dem Fänger sei´s gegönnt. Doch darüber konnte ich nicht lange nachdenken. Hartmut lüftete sein Geheimnis: "Ich wollte einmal im Leben etwas mit Baby singen. Auf deutsch klingt das so Macho-mäßig" Ich habe gegrölt vor Lachen. "Baby, that´s just the way it is... Baby" Dann plötzlich. "Hää? Was ist das", sendete mein Hirn eine kurze Frage. "Lena..." Ich konnt´s nicht fassen. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich fühlte, dass es den anderen genauso ging. Nach wenigen Sekunden war der Spuk vorbei. Doch spätestens da sollte allen klar geworden sein: Hartmut ist und bleibt PUR. Gerüchte von Trennung – alles Blödsinn.

Die letzten Minuten des Konzerts erlebte ich in einer virtuellen Höhe von mindestens zehn Zentimetern. Auch Hartmuts virtuoses Gitarrenspiel. "Bin abgehoben, losgeflogen", würde ich sagen. Als das Konzert vorbei war habe ich mir mit meiner Freundin noch zwei Radler gegönnt. Das musste sein um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Freitag ging der Zug 500 Kilometer zurück. Was bleibt ist das Grinsen im Gesicht mit dem Gedanken an: "Baby, that´s just the way it is... Baby"

 

 

Hartmut // PUR

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